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Wein aus Umbrien

Die einzige Region Mittelitaliens ohne eigenen Zugang zum Meer ist Umbrien. Touristisch ist dieser Landstrich bei weitem nicht so bekannt und erschlossen wie der nördliche Nachbar Toskana, oder weiter im Süden Latium mit der ewigen Stadt Rom. Unzählige Touristen strömen allerdings jährlich an einen Ort: Assisi. Genau so schnell sind die meisten auch wieder weg und lassen eine Region hinter sich, die mit ihrer Geschichte und Kultur vielleicht nicht so hausieren geht wie die berühmteren Nachbarn, ihnen aber in nichts nachsteht. So wie die Toskana war auch Umbrien antikes Siedlungsgebiet der Etrusker, die Keller die von ihnen in die Vulkanfelsen unter Orvieto, eine der bedeutendsten Siedlungen, getrieben wurden, sind wahre Meisterleistungen. 

Lange Zeit wurde der umbrische Weinbau vernachlässigt, bäuerliche Traditionen herrschten vor, lokale Erzeugnisse wurden in der Region verbraucht. In der typischen Küche ist dies immer noch so, zum Glück muß man sagen. Im Weinbau hat sich allerdings einiges geändert. Der bis in die 50er Jahre einzige bekanntere Wein, der Orvieto, hat Gesellschaft bekommen. Das Verdienst gebührt einem Mann: Dr. Giorgio Lungarotti. Sein Einsatz und Wille hat Umbrien wieder auf die italienische Weinlandkarte zurückgeholt. 

Lungarotti dürfte die einzige Kellerei Italiens sein, die eine DOC Zone für sich erfunden hat, die DOC Torgiano mit dem ausdrucksstarkem Rubesco. Leider ist er vor kurzem verstorben, sein Erbe aber wird vor allem von seiner Tochter mit Konsequenz weitergeführt, aber auch andere haben seinen Eifer und seine Ideen aufgegriffen und sich auf den Weg an die Spitze der italienischen Önologie begeben. Eine der aufstrebenden Zonen ist Montefalco mit seinem Sagrantino, einer lokalen Sorte. Die daraus entstehenden Weine haben die Konsumenten und Fachpresse geradezu aufgerüttelt, der überaus wuchtige und gehaltvolle Wein wird inzwischen neben Brunello und Barolo eingereiht. Neben einer Reihe typisch mittelitalienischer Rebsorten wie Sangiovese, Canaiolo und Trebbiano kommt auch die alte Sorte Grechetto langsam wieder zu Ehren. Und wie überall sonst wird auch hier verstärkt mit Cabernet und Merlot, Chardonnay und Pinot Grigio experimentiert, die Ergebnisse sind ein Versprechen für die Zukunft.

Die einzige Region Mittelitaliens ohne eigenen Zugang zum Meer ist Umbrien . Touristisch ist dieser Landstrich bei weitem nicht so bekannt und erschlossen wie der nördliche Nachbar Toskana ,... mehr erfahren »
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Wein aus Umbrien

Die einzige Region Mittelitaliens ohne eigenen Zugang zum Meer ist Umbrien. Touristisch ist dieser Landstrich bei weitem nicht so bekannt und erschlossen wie der nördliche Nachbar Toskana, oder weiter im Süden Latium mit der ewigen Stadt Rom. Unzählige Touristen strömen allerdings jährlich an einen Ort: Assisi. Genau so schnell sind die meisten auch wieder weg und lassen eine Region hinter sich, die mit ihrer Geschichte und Kultur vielleicht nicht so hausieren geht wie die berühmteren Nachbarn, ihnen aber in nichts nachsteht. So wie die Toskana war auch Umbrien antikes Siedlungsgebiet der Etrusker, die Keller die von ihnen in die Vulkanfelsen unter Orvieto, eine der bedeutendsten Siedlungen, getrieben wurden, sind wahre Meisterleistungen. 

Lange Zeit wurde der umbrische Weinbau vernachlässigt, bäuerliche Traditionen herrschten vor, lokale Erzeugnisse wurden in der Region verbraucht. In der typischen Küche ist dies immer noch so, zum Glück muß man sagen. Im Weinbau hat sich allerdings einiges geändert. Der bis in die 50er Jahre einzige bekanntere Wein, der Orvieto, hat Gesellschaft bekommen. Das Verdienst gebührt einem Mann: Dr. Giorgio Lungarotti. Sein Einsatz und Wille hat Umbrien wieder auf die italienische Weinlandkarte zurückgeholt. 

Lungarotti dürfte die einzige Kellerei Italiens sein, die eine DOC Zone für sich erfunden hat, die DOC Torgiano mit dem ausdrucksstarkem Rubesco. Leider ist er vor kurzem verstorben, sein Erbe aber wird vor allem von seiner Tochter mit Konsequenz weitergeführt, aber auch andere haben seinen Eifer und seine Ideen aufgegriffen und sich auf den Weg an die Spitze der italienischen Önologie begeben. Eine der aufstrebenden Zonen ist Montefalco mit seinem Sagrantino, einer lokalen Sorte. Die daraus entstehenden Weine haben die Konsumenten und Fachpresse geradezu aufgerüttelt, der überaus wuchtige und gehaltvolle Wein wird inzwischen neben Brunello und Barolo eingereiht. Neben einer Reihe typisch mittelitalienischer Rebsorten wie Sangiovese, Canaiolo und Trebbiano kommt auch die alte Sorte Grechetto langsam wieder zu Ehren. Und wie überall sonst wird auch hier verstärkt mit Cabernet und Merlot, Chardonnay und Pinot Grigio experimentiert, die Ergebnisse sind ein Versprechen für die Zukunft.

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